30.01.2012
Die Welt verändert sich rasant. Sie dreht sich glücklicherweise nicht schneller, aber das Tempo der Veränderungen nimmt zu. So werden weltweit in jeder Sekunde 4,3 Menschen geboren, 170.921 Liter Erdöl verbraucht, 1.051 Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen, 50.540 Internetsuchanfragen gestellt und 1.084,60 Dollar Umsatz beim Onlinehändler Amazon generiert. Die Megatrends der kommenden Jahrzehnte heißen nach Meinung der Experten Globalisierung und Demographie. Für Anleger von heute wird es unter diesen Umständen immer wichtiger, die Trends von Morgen frühzeitig zu erkennen. Das Bankhaus HSBC Trinkhaus hat dazu im letzten Frühjahr eine umfassende Studie präsentiert – die Welt im Jahr 2050. Grundlage für die Analyse der 30 größten Volkswirtschaften ist das voraussichtliche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2050.
Durch das rasante Wachstum der
Schwellenländer durchlebt die Weltwirtschaft derzeit einen gravierenden Wandel.
Die Kräfteverhältnisse verschieben sich und bis 2050 werden sich die
Volkswirtschaften, welche heute allgemein noch als „Emerging Markets“
bezeichnet werden, in ihrer gesamten Wirtschaftsleistung verfünffacht haben
und damit größer sein als die derzeitige „entwickelte“ Welt. Die größten
Verlierer dieser Entwicklung werden kleinere europäische Volkswirtschaften mit
einer ungünstigen demografischen Struktur sein. Staaten wie zum Beispiel
Schweden, Norwegen, Österreich und Dänemark werden, trotz leicht steigender
Pro-Kopf-Einkommen, aus der Liste der größten Volkswirtschaften komplett verschwinden.
Auch wenn die Bevölkerung in diesen Ländern weiterhin Wohlstand genießen wird,
verlieren diese Volkswirtschaften vermutlich an politischem Einfluss. Im
Verteilungswettstreit um abnehmende Ressourcen könnte dies von entscheidender
Bedeutung sein. Was sind die Gründe für diese Machtverschiebung und wie wird sie
sich fortsetzen? Die Antworten auf diese beiden Fragen sollten bereits für Ihre
heutigen Anlageentscheidungen ausschlaggebend sein. Die weiteren Ergebnisse der
Studie lauten:
In dieser Welt im Wandel ist ein aktives Depotmanagement gefragt. Denn das Marktumfeld wird sich öfter als bisher maßgeblich ändern. Wir halten es für wichtig, dass Anleger bei der Strukturierung Ihrer Depots die neuen globalen Trends berücksichtigen. Aktien und Anleihen aus den Schwellenländern sind beispielsweise bei einer langfristigen Anlageorientierung in einem gut diversifizierten Depot unverzichtbar. Während die BRIC-Staaten im Jahr 2011 bereits 42 Prozent zum weltweiten Wachstum beigetragen haben, liegt der Beitrag von Nordamerika, Europa und Japan zusammen nur noch bei etwa 25 Prozent. Passen Sie Ihr Depot künftig regelmäßig an die neuen globalen Trends an. Wir unterstützen Sie gerne dabei. Und zwar nicht nur mit fundiertem fachlichen Rat, sondern auch mit einem außerordentlich attraktiven Konditionsmodell. Sprechen Sie uns darauf an.
verantwortlicher Redakteur: Diplom-Kaufmann Markus Richert
Stand: 30.01.2012